Portfolio/Exhibitions

Screens/Light Cube I/II


Die beiden Serien "Screens/Light Cube"  thematisieren öffentliche Räume, Projektionen, Menschen, die auf Bildschirme blicken. Es sind Terminals, Flughäfen, Busse, Lokale, Hotels, Transiträume. Die Menschen und Orte sind flüchtig, doch im festgehaltenen Moment entstehen Intensität und Ruhe.


Auf den Leinwänden tauchen die Motive wieder auf und werden durch die spezielle Technik transformiert. Der Farbauftrag ist zurückhaltend, die Künstlerin arbeitet mit dem Weiß der Leinwand. Es entsteht ein Effekt, als ob sich das Bild hinter der Leinwand befindet. 

Screens/Light Cube II

SA 24. November 2018

 

Vienna Art Week / Open Studio Day

Ausstellung : Eitempera und Fotografie

Atelier im KunstQuartier, 3. Stock

Aichholzgasse 51-53, 1120 Wien

14 - 20 Uhr  


SA 18. November 2017

 

Vienna Art Week / Open Studio Day

 

Ausstellung 'Communicating with Screens'

 

14 - 20 Uhr

Screens von Fernsehern, Tablets, Computern und Smartphones werden im Medium der Malerei transformiert. Der Geschwindigkeit des virtuellen Bildes steht die konzentrierte, zeitintensive Technik gegenüber, mit der Isabella Langer Momente medialer Kommunikation interpretiert.


16  Uhr

Dr. Tom Waibel, Kulturphilosoph mit den Schwerpunkten Text, Medien und Kommunikation, spricht über die Arbeiten der Künstlerin.


Wo

Atelier im KunstQuartier, 3. Stock

Aichholzgasse 51-53, 1120 Wien



Samstag, 21. November 2015, 13:00-18:00 

Vienna Art Week / Open Studio Day


"Light Cube": Präsentation neuer Arbeiten, Malerei und Fotografie.

die zukunft der malerei. eine perspektive

3.10.2014 - 22.2.2015

Essl Museum, Klosterneuburg/Wien

Günther Oberhollenzer, Text zur Ausstellung „die zukunft der malerei. eine perspektive“, 3.10.2014 – 22.2.2015; veröffentlicht auf www.essl.museum.at


„Das Betrachten von Isabella Langers Bildern erfordert Zeit und Konzentration. Ihre Bilder setzen auf eine Entschleunigung unseres Blickes, um über den Moment hinaus zu wirken. In Eitempera gemalt, sind die Werke aus unzähligen, feinen Farbschichten aufgebaut, die immer wieder weggewischt, übermalt und erneut aufgetragen werden. Wie aus einem Nebel erscheinen auf den beinahe weißen Leinwänden allmählich der Strand und das Meer, eine Mauer und eine Menschengruppe, um im

nächsten Moment auch schon wieder zu verschwinden.“


Aus einem Gespräch von Alexandra Matzner mit Günther Oberhollenzer, Kurator der Ausstellung ‚die zukunft der malerei. eine perspektive‘ (www.textezukunst.com)


Günter Oberhollenzer: Die fast weißen Gemälde stammen von Isabella Langer. Die Motive sind im ersten Moment kaum erkennbar. Sie malt mit Ei-Tempera, das sie selbst anrührt. Ihre Themen sind Seelandschaften, Strandlandschaften, manchmal Menschen. Die Gemälde sind so zart gemalt, dass man die Figuration oft erst beim zweiten Blick entdeckt – und dann auch immer wieder verliert.


Alexandra Matzner: Diese Art zu malen hat etwas vom Zen-Buddhismus?


Günther Oberhollenzer: „Es hat etwas sehr Meditatives, Kontemplatives und Ruhiges. In einem Katalog sind diese Werke nur sehr schwer abbildbar. Dieser Aspekt ist durchaus erhellend, weil er uns die Grenzen der heutigen Technik aufzeigt. Es ist fast poetisch, dass Malerei – wie viele Kunst – einfach immer nur bedingt abbildbar ist. Bei der online-Bewerbung mussten wir uns gestehen, dass wir die Arbeit aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht bewerten konnten. Wir waren dann sehr froh, dass wir uns im Atelier die Originale angesehen haben! Das Original ist das Wesentliche in der Kunst! 

Fotos Ausstellungsansicht 1+3: Pez Hejduk